Veröffentlichungen

Verteidigung plädiert auf Freispruch

von Thomas Oeben vom 19.04.2005 in Westfälische Nachrichten

Die WN berichtete über den Prozess vor dem Jugenschöffengericht Münster gegen die Angeklagte, die Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr war und der mehrfache Brandstiftung von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen wird.

Die Staatsanwaltschaft plädierte für eine Verurteilung der Angeklagten, da die Beweisaufnahme ergeben hätte, dass sie die ihr vorgeworfenen Brandstiftungen begangen habe.

Der Verteidiger, Rechtsanwalt Jürgen Knecht, hingegen forderte in seinem Schlußplädoyer Freispruch für die Angeklagte, da gerade nicht erwiesen sei, dass sie die Täterin sei. Auch die Geständnisse bei der Polizei sprechen nach seiner Auffassung nicht dafür, dass die Angeklagte die Taten tatsächlich begangen habe. Diese habe zum Zeitpunkt der vernehmung durch die Polizei nach Aussage des psychiatrischen Gutachters unter massivem seelischen Druck gestanden. Darüberhinaus sei ein späterer Tatort von der Polizei observiert worden und die Beamten hätten die Angeklagte im Vorfeld des Brandes gerade nicht in der Nähe des Tatortes gesehen.

 

 

 

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