Veröffentlichungen

Mein Mandant war nie ein Bandenführer

von -ar- vom 08.12.2004 in Westfälische Nachrichten / Steinfurter Kreisblatt (Steinfurt)

In dem Prozess vor dem Landgericht Münster wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln berichtete die WN über die Schlußplädoyers der Staatsanwaltschaft und der vier Verteidiger.

Der Staatsanwalt beantragte, den Angeklagten aus Borghorst, der von Rechtsanwalt Jürgen Knecht verteidigt wird, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten zu verurteilen.

Rechtsanwalt Knecht führte in seinem Plädoyer aus, der Mandant sei nie ein Bandenführer gewesen, wie von der Staatsanwaltschaft behauptet und die eingeräumten Drogengeschäfte seien alle rechtlich als minder schwere Fälle zu  werten. Entsprechend beantragte der Verteidiger eine Gesamtfreiheitsstrafe von unter drei Jahren und die Außervollzugsetzung des Haftbefehls, damit die Haftstrafe im offenen Vollzug vollstreckt werden könne.

Am nächsten Prozesstag soll das Urteil verkündet werden.