Veröffentlichungen

Haschisch in Dosen aus Spanien für deutsche Kunden

von gsa vom 24.08.2004 in Westfälische Nachrichten / Steinfurter Kreisblatt (Steinfurt)

Vor der elften Großen Strafkammer des Landgerichts Münster begann der Prozess gegen vier Angeklagte, denen u.a. Einfuhr von Betäubungsmitteln - Haschisch - mittels Konservendosen nach Deutschland von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen wird, wie die WN berichtete.

In dem Zeitraum zwischen 1997 und 2004 sollen in 32 Fällen rund 90 Kilogramm Haschisch in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt worden sein. Der Hauptangeklagte, der von Rechtsanwältin Ursula Knecht verteidigt wird, soll Haschisch in nicht geringen Mengen verpackt in Konservendosen von einer Kurierin in Empfang genommen und weiterverkauft haben, wobei er nach Berechnung der Staatsanwaltschaft pro Kilogramm rund 3.000 Euro Gewinn gemacht haben soll.

Dem Hauptangeklagten wird darüber hinaus von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, im Zeitraum zwischen März und September 2003 in mehreren Fällen Kokain aus den Niederlanden nach Deutschland eingeführt zu haben.

Der Prozess wird fortgesetzt.

 

 



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