Veröffentlichungen

Drei Jahre Haft für Haschisch in Olivendosen

von Günter Weber vom 13.12.2004 in Ruhr Nachrichten (Witten)

Münster/Witten - Von den ursprünglich vier Angeklagten aus Steinfurt-Borghorst, Hamburg und Witten, die sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz am Landgericht Münster verantworten mussten, wurde jetzt der Letzte des Quartetts zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Außerdem erklärte das Gericht den Verfall von 36.400 Euro zu Gunsten der Staatskasse.

Der 51-jährige Wittener Automechaniker war der Kopf der Bande, die jahrelang Haschisch in Olivendosen, getarnt durch den Zusatz von Wasser, von Spanien über die Grenze nach Deutschland schmuggelte und an mehrere Abnehmer verkaufte. Insgesamt hat es sich um über 20 Kilo Rauschgift von guter Qualität gehandelt.

Zwei der Komplizen wurden bereits zu Bewährungsstrafen von einem Jahr beziehungsweise einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Eine 47 Jahre alte Frau wurde freigesprochen. - web

Als Verteidiger u.a. tätig: Rechtsanwalt Jürgen Knecht

Veröffentlichung des vollständigen Presseberichtes mit ausdrücklicher und freundlicher Genehmigung des freien Journalisten Günter Weber.