Veröffentlichungen

Betrugs-Prozess: Angeklagte kratzen Geld zusammen

von N.N. vom 09.04.2008 in Münstersche Zeitung

In dem Verfahren vor der 7. Großen Strafkammer des Landgerichts Münster, das sich gegen zwei leitende Angestellte eines bekannten Autohauses in Münster-Nienberge wegen des Vorwurfs des Betruges richtet, wird beiden Angeklagten vom Gericht die Gelegenheit gegeben, einen Geldbetrag zur Schadenswiedergutmachung aufzubringen, wie die MZ berichtete.

In dem Fortsetzungstermin am 08.04.2008 wurde u.a. ein ehemaliger Angestellter als Zeuge vernommen, der im Zeugenbeistand von Rechtsanwalt Jürgen Knecht erschien und auf Anraten seines Anwalts zu Detailfragen keine Aussage, sondern von seinem Auskunftsverweigerungsrecht Gebrauch machte.

Einer der Angeklagten hatte bereits am ersten Hauptverhandlungstag behauptet, die Betrugstaten seien auf die Idee dieses Zeugen zurückzuführen.

Der Vorsitzende Richter wies darauf hin, dass das Verfahren gegen den Zeugen, dass zwischenzeitlich von der Staatsanwaltschaft eingestellt worden war, wieder aufgenommen werden könne.

 

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