Veröffentlichungen

Angeklagter fühlte sich verfolgt

von Eva-Maria Landmesser vom 25.01.2020 in Münstersche Zeitung

Prozess zum Brand in Handorf

Wie die MZ berichtete, begann am 24.02.2020 der Prozess um den Brand in Handorf im Juli 2019, bei dem in einem Mehrfamilienhaus eine Wohnung ausbrannte.

Die Staatsanwaltschaft beantrahgte in einem Sicherungsverfahren eine Verurteilung wegen mehrfachen versuchten Mordes und Brandstiftung. Ziel des Sicherungsverfahrens ist die Unterbringung des Beschuldigten in einer psychiatrischen Amstalt, da die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass der Brand im Zustand der Schuldunfähigkeit gelegt wurde, die auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen ist.

Am ersten Prozesstag erklärte der Beschuldigte, sich an den eigentlichen Vorfall nicht mehr zu erinnern. Darüber hinaus wurde die Lebensgeschichte des Beschuldigten erörtert und seine Mutter als Zeugin vernommen. Das Gericht verbahm auch Polizeibeamte und die drei Männer, die den Beschuldigten aus seiner Wohnung retteten, als diese in Flammen stand, indem sie seine Wohnungstür eintraten.

Der Prozess wird fortgesetzt.

Als Verteidigerin tätig: Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht Ursula Knecht